Olga Motta, geboren 1962 in Ostberlin, arbeitete bereits während ihres Kunststudiums an der Hochschule Berlin-Weißensee als Bühnen- und Kostümbildnerin in ihrer Heimatstadt, u. a. an der Volksbühne Berlin.

Hierauf folgte eine intensive Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Konwitschny, u.a. bei Bizets »Carmen«, Händels »Rinaldo« und Beethovens »Fidelio« An den Theatern von Halle, Wuppertal, Nürnberg, Hannover, Graz, Basel und am Staatstheater Stuttgart war sie als Ausstatterin für unterschiedliche Sparten tätig, zum Beispiel für die Oper und das Ballett. 

2002 begann sie, als Regisseurin zu arbeiten und ihre Stücke jeweils eigenständig auszustatten. Ihre Regiearbeit führte sie u. a. 2004 an die Staatsoper Hannover, an der sie »Solche Wunder-Wercke!« inszenierte, ein Opernpasticcio zum 350. Geburtstag von Agostino Steffani, und 2006 Lucio Silla (von der »Gesellschaft der Freunde des Opernhauses« zur Aufführung des Jahres gewählt).

2011 arbeitete sie im Auftrag der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie im Theaterhaus Stuttgart an »Fremd bin ich. Lieder von Abschied und Reise« (Szenen zu Kompositionen von Franz Schubert rund um die verschiedenen Fassungen von »Der Tod und das Mädchen«). Ebenfalls 2011 arbeitete sie an »Eifersucht. Ein Opernabend mit Musik von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Kate Bush«, das in der Klosterkirche des Frauengefängnisses Vechta, im Amtsgericht Braunschweig, im Amtsgericht Hannover, auf Schloss Oelber und im Kriminalgericht Berlin-Moabit gepsielt wurde. In der Spielzeit 2011/12 führte sie das Engagement für »Das Kind und die Zauberdinge« als Bühnen- und Kostümbildnerin ans Theater Freiburg.  2013/14 stattete sie hier dann die Uraufführung von »Oscar und die Dame in Rosa« aus.

BÜHNE UND KOSTÜME:
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