Der gebürtige Schweizer erhielt seine Schauspielausbildung am Berner Konservatorium für Musik und Theater. Sein erstes Engagement führte ihn 1987 an die Freie Volksbühne Berlin unter dem damaligen Intendanten Hans Neuenfels. Dort arbeitete er u.a. mit Christoph Nel, B.K. Tragelehn und Klaus Emmerich. In Luc Bondys WINTERMÄRCHEN an der Berliner Schaubühne gastierte er als Dion. Daneben gründete er 1991 die preisgekrönte Musicalgruppe "Die Geschwister Pfister" mit und war als Willy Pfister drei Jahre auf Tournee durch den deutschsprachigen Raum.

Ab Mitte der Neunziger Jahre stand er dann hauptsächlich vor der Kamera; 1996 erhielt er auf den Filmtagen Solothurn den Preis als bester Schauspieler für den Schweizer Kinofilm LIEBE LÜGEN.
In vielen TV-Filmen und Serien  (u.a. GIRLFRIENDS, WEISSENSEE, DOCTOR'S DIARY) und mehreren (auch Baden-Badener) Tatorten wurde er einem größeren Publikum bekannt. Zuletzt war er im Schirach-Sechsteiler des ZDF VERBRECHEN und MORD MIT AUSSICHT in der ARD zu sehen.

Max Gertsch stand auf Bühnen in Hamburg, Zürich, Tübingen, Düsseldorf und immer wieder seiner Wahlheimat Berlin. Dort gab er zuletzt den "Pannecke" in Paul Linckes Berlin-Klassiker FRAU LUNA im TIPI am Kanzleramt, davor war er als "Caudillo" in Stefan Hubers großem Operetten-Erfolg CLIVIA an der Komischen Oper zu sehen. Mit dem Regisseur des TARTUFFE verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit: So spielte er unter anderem den 1. Ganoven bei KISS ME KATE in Bad Hersfeld, den trotteligen Peniçek in dessen St.Galler GRÄFIN MARIZA oder eine Tour de Force durch 16 verschiedene Rollen im Schweizer 60-ies Musical BIBI BALÙ.

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