Homo faber – Film

nach dem Roman von Max Frisch
ein Film von Volker Schlöndorff

Den nüchternen Verstandesmenschen Walter Faber bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Nicht einmal ein Flugzeugabsturz. Doch die heißen Tage in der Wüste hinterlassen Spuren. Der sonst so gewissenhafte Ingenieur durchbricht seine durchgeplanten Wege und lässt sich treiben. Als er auf einer Schifffahrt der jungen Sabeth begegnet, begibt er sich mit ihr auf eine romantische Bildungsreise. Faber muss erkennen, dass er eine Reise in die eigene Vergangenheit angetreten hat, die ihn mit Schuld und der eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Volker Schlöndorff, der Werke wie „Die Blechtrommel“ von Günter Grass oder „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Heinrich Böll meisterhaft verfilmte, gilt als Spezialist für Literaturverfilmungen. 1991 realisierte er die Verfilmung von HOMO FABER, „ein Meisterwerk der europäischen Literatur, an dem er nicht vorbeikomme“, wie er als Motivation angab.

Dauer: 109 Minuten, keine Pause

REGIE: Volker Schlöndorff

DREHBUCH: Rudolph Wurlitzer

KAMERA: Yorgos Arvanitis, Pierre Lhomme

BESETZUNG: Peter Berling, Julie Delpy, Bill Dunn, Deborra-Lee Furness, Thomas Heinze, Dieter Kirchlechner, Traci Lind, Sam Shepard, Barbara Sukowa, August Zirner u.a.

PRODUKTIONSLAND: Deutschland, Frankreich, Griechenland

ERSCHEINUNGSJAHR: 1991

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (18:00-18:45 Uhr) findet ein Vortrag zu HOMO FABER statt mit dem Referenten PD Dr. Oliver Müller (Philosophisches Seminar Universität Freiburg).

Die Veranstltung ist nur gemeinsam mit dem Vortrag buchbar.

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