DANTONS TOD

Drama von Georg Büchner

Wann ist eine Revolution zu Ende? Fünf Jahre nach dem Sturm auf die Bastille haben die Jakobiner die gemäßigten Parteien ausgeschaltet und ihre Schreckensherrschaft errichtet. Nun stehen ihre eigenen Ziele auf dem Prüfstand: Danton, der selbst mit Härte die berüchtigten Septembermorde zu verantworten hatte, ist zum Zweifler geworden. Er fordert das Ende der Schreckensherrschaft, die Robespierre im Namen von Tugend und Moral als Diktatur weiterführen will. Dantons von philosophischem Welt-Ekel geprägter Rückzug aus der Realpolitik führt ihn zusammen mit seinem Glauben an die eigene Unantastbarkeit unter die Guillotine. Am 5. April 1794 wird er gemeinsam mit seinen engsten Anhängern hingerichtet. 

Georg Büchner (1813–1837) greift eine entscheidende Episode der französischen Revolution auf, um beispielhaft zwei Prototypen von Revolutionären zu beschreiben. DANTONS TOD ist ein gleichermaßen kraftvolles wie lyrisches Drama, in das er in dokumentarischem Stil historische Dokumente der Protagonisten verarbeitete.

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Spiegelfoyer statt.

Vorstellungen im Rahmen des Festivals FIT FÜRS ABI IN 5 TAGEN

theater.baden-baden.de/jung-alt/fit-fuers-abi-in-5-tagen/

  • INSZENIERUNG: Irmgard Lange* >>
  • BÜHNE UND KOSTÜME: Volker Walther* >>
  • MUSIK: Hans-Georg Wilhelm >>

  • BESETZUNG:
    Daniel Arthur Fischer* >>, Rainer Haring* >>, Mattes Herre >>, Thomas Höhne* >>, Catharina Kottmeier >>, Florian Kroop, Michael Laricchia >>, Sebastian Mirow >>, Rosalinde Renn* >>, Dimetrio-Giovanni Rupp >>, Maria Thomas >>, Constanze Weinig >>

PRESSESTIMMEN:

"Über weite Strecken exzellentes Schauspielertheater, das sich vor allem an den beiden Protagonisten hinreißend entfaltet. [...] Aber auch in den weiteren Rollen bietet der Abend beeindruckende darstellerische Leistungen." Rüdiger Krohn, BNN

"Büchners komplexes Ideendrama [...] wird am Theater Baden-Baden - zwar nicht ganz leicht -, aber demonstrativ vom hohen Sockel des Bildungstheaters geholt. So wird die illusionslose Auseinandersetzung mit Umsturz, Visionen und Moral in Büchners Drama bei Irmgard Lange zu einem Lehrstück über menschliche Schwäche." Christiane Lenhardt, BT

 

GÄSTEBUCH:

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