DER STEPPENWOLF

von Hermann Hesse. In einer Theaterfassung von Joachim Lux

„Einmal würde ich das Figurenspiel besser spielen. Einmal würde ich das Leben lernen.“

Harry Haller ist zerrissen. Das bürgerliche Dasein widert ihn an, gleichzeitig erfüllt ihn eine romantische Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Ruhe. Der ihm unter mysteriö-sen Umständen zugespielte Tractat vom Steppenwolf diagnostiziert seine zerfallene Persönlichkeit, spendet Haller aber keinen Trost. Von Selbstmordgedanken getrieben landet er in der Gosse der nächtlichen Großstadt. Ein Engel, die androgyne Hermine, rettet ihn. Haller trifft auf seinen geistigen Heroen Goethe, lernt die Rauschhaftigkeit der Nacht kennen und findet schließlich Zugang zum „magischen Theater“. Dessen Eintritt kostet nicht Geld, sondern seinen Verstand.

Hermann Hesses 1927 erschienener Roman entstand in einer großen Lebenskrise des Autors. Am Ende steht aber die Aussicht auf ein versöhnliches Verhältnis und Harmo­nie zwischen Ich und Welt.

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Spiegelfoyer statt.

Schulen buchen für Gruppenpreise bitte ausschließlich über ticketservice@baden-baden.de

  • INSZENIERUNG: Isabel Osthues* >>
  • BÜHNE: Nikolaus Frinke* >>
  • KOSTÜME: Sarah Sauerborn* >>

  • BESETZUNG:
    Oliver Jacobs >>, Nadine Kettler >>, Michael Laricchia >>, Lilli Lorenz >>, Patrick Schadenberg >>, Patrick Wudtke >>

PRESSESTIMMEN:

„Herausgekommen ist ein verblüffendes kurzweiliges skurriles Drama, das in Baden-Baden dank der differenzierten Regie von Isabel Osthues das Publikum zum Jubeln animierte, als seien einige unter ihnen tatsächlich ein wenig verrückt.“ Badisches Tagblatt

„Dabei wartet Osthues‘ „Steppenwolf“, der auf der Bühnenfassung von Joachim Lux basiert, im entgrenzenden Spiel von Vervielfachung und Verzerrung mit manch witzigen Einfällen auf, für die es bei der Premiere sogar Szenenapplaus gab.“ Badische Neuesten Nachrichten

GÄSTEBUCH:

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar zum Stück.