DIE GEIZIGEN (UA)

Komödie von Stephan Teuwissen nach Molière und Plautus

Uraufführung

Bevor Geiz geil wurde, war er eine Todsünde und Stoff fürs christlich motivierte Welttheater. Oder er galt zumindest als moralisch äußerst fragwürdig und wurde deshalb dem Spott preisgegeben: Der Geizige ist seit dem römischen Komödiendichter Plautus ein beliebtes Motiv der klassischen Komödie. Arpagonius versteckt seinen Reichtum so sicher er kann und leidet doch unter grotesker Verlustangst. Sogar seine Haushälterin – ihm in punkto Sparsamkeit mindestens ebenbürtig – stellt er unter Generalverdacht. Neue Heirat? Ausgeschlossen! Zumindest bis Voluptia, eine junge Witwe, die der Heiratsvermittler Megadorus für ihn ausgesucht hat, tatsächlich erscheint. Da gebärdet sich der Alte noch unvernünftiger als seine Tochter Phädria. Die liebt Megadorus’ Sohn Valerius, dessen unbedarfte Geschäfte aber gerade unter einem Schuldenberg begraben werden. Wenn das Arpagonius wüsste…

Im Auftrag des Theaters Baden-Baden schrieb der Zürcher Autor Stephan Teuwissen nach Motiven aus „Der Goldtopf“ von Plautus und „Der Geizige“ von Molière ein neues Theaterstück, in dem nicht nur der reiche Alte geizt. DIE GEIZIGEN ist eine Komödie über Menschen, die eigentlich nur leben wollen, und sich stattdessen an vergängliche Güter, Macht und Anerkennung klammern. Das kommt uns bekannt vor, oder?

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Spiegelfoyer statt.

  • INSZENIERUNG: Mélanie Huber* >>
  • BÜHNE: Nadia Schrader* >>
  • KOSTÜME: Eva Krämer* >>

  • BESETZUNG:
    Mattes Herre >>, Nadine Kettler >>, Michael Laricchia >>, Anne Leßmeister* >>, Max Ruhbaum >>, Kathrin Veith, Berth Wesselmann >>

PRESSESTIMMEN:

"Was da an rasantem Slapstick über die Bühne fegt, könnte bei einer weniger straffen Führung zu chaotischem Rumgehampel führen, und diese Gratwanderung meistert die Truppe unter Mélanie Hubers Führung souverän. (…) ‚Die Geizigen‘ ist ein echtes Theaterschätzchen.“ Irene Schröder, BT

 „Die Stärke der Inszenierung und des Ensembles liegen in Präzision und Einfallsreichtum. Ruhbaum rutscht über Geländer, gestikuliert wild, fällt unvermittelt in die Ohnmacht und den Schoß der Mitspielerin, zuckt aufs Stickwort, während alle anderen in einer bestens aufeinander abgestimmten Gruppenperformance auf engen Treppen in helle Aufregung verfällt. Die Details sind verspielt, sie sitzen und sorgen für Dauer-Lacher und Szenen-Applaus.“ Steffen Becker, nachtkritik

GÄSTEBUCH:

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar zum Stück.

"Großes Lob an alle Schauspieler, Maske, Kostüme, Bühnenbild. Es blieb kein Auge trocken. Wir durften herzhaft lachen. Danke!"


"Tolle Inszinierung, grandiose Schauspieler, schöne Kostüme - ein Vergnügen! Wir haben lange nicht mehr so im Theater gelacht."