DIE WELT MEIN HERZ

von Mario Salazar

In der Bronx erklärt der mexikanische Einwanderer Conhielo seinen Freunden, wie er mit einem analogen sozialen Netzwerk zu Reichtum gelangen wird. Zapata schenkt seiner dösenden Mutter eine Playstation zum Geburtstag, damit sie nicht so allein ist. In Berlin-Moabit planen die Senioren Irmgard und Waldtraut den 112. Geburtstag von Willi. In Buenos Aires-Retiro kehrt die an Fallsucht leidende Amanda ihrem Zuhälter den Rücken zu. In Stendal schreibt Janine E-Mails an den Vater ihres toten Kindes. 

Kreuz und quer und in zunächst zusammenhanglos scheinenden Episoden führt Mario Salazar (*1980) den Zuschauer durch eine mit Verliebten, Verbrechern und seltsamen Vögeln bevölkerte Welt. DIE WELT MEIN HERZ ist ein weltumfassender Bilderbogen und ein Panoptikum. Es ist Soap, Komödie und Tragödie, bietet Sozialkritik und Fantasy, ist raffiniert komponiert und hemmungslos drauflosgeschrieben. Das überbordende Stück von Mario Salazar wird nach seiner Uraufführung in Köln 2014 in Baden-Baden zum zweiten Mal aufgeführt.

 

KOMBITICKET FÜR JUNGE DRAMATIK

Abonnenten und Besucher mit Einzeltickets von DIE WELT MEIN HERZ von Mario Salazar (*1980) erhalten im Staatstheater Karlsruhe 20% Rabatt für TOD UND WIEDERAUFERSTEHUNG DER WELT MEINER ELTERN IN MIR von Nis-Momme Stockmann (*1981), Premiere am 21. Mai 2015 im Kleinen Haus des Staatstheaters Karlsruhe. TOD UND WIEDERAUFERSTEHUNG war zu den Mülheimer Theatertagen 2013 eingeladen und wurde 2014 mit dem Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.

Kartenreservierung in Karlsruhe unter Tel.: 0721 / 933 333. Infos unter: www.staatstheater.karlsruhe.de

  • INSZENIERUNG: André Rößler* >>
  • BÜHNE UND KOSTÜME: Simone Steinhorst* >>
  • VIDEO: Elmar Szücs* >>

  • BESETZUNG:
    Nikolaj Alexander Brucker >>, Daniel Arthur Fischer >>, Mattes Herre >>, Oliver Jacobs >>, Nadine Kettler >>, Catharina Kottmeier >>, Sarah Sanders* >>

PRESSESTIMMEN:

„Der Triumph der Inszenierung von André Rößler ist, dass sie nicht auf Klamauk oder Ironie setzt, sondern auf eine im Theater selten gewordene Haltung: Auf Humor. (…) Der Aufführung gelingt das Kunststück, die immer grotesker anmutenderen Wendungen wie selbstverständlich darzustellen – dank des großartig eingestellten Ensembles. (…) Es scheint alles möglich an diesem Abend, an dem das Theater an seine Stärken als Spiel mit dem Leben, nein: um Leben erinnert.“ BNN, Andreas Jüttner

„Nadine Kettler und Catharina Kottmeier geben den beiden Käuzen bemerkenswert differenzierte Profile und bewegen sich souverän auf dem Grat zwischen Realität und Satire.“ BT, Sabine Rahner

GÄSTEBUCH:

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