FLOH IM OHR

von Georges Feydeau

An allem sind die Hosenträger schuld. Direktor Chandebise hat sie anscheinend in einem zweideutigen Hotel vergessen. Als seine Frau Raymonde davon erfährt, ist für sie die Sache klar: Ihr Mann betrügt sie. Um ihn auf frischer Tat  zu ertappen, bestellt sie ihn als "unbekannte Verehrerin" in besagtes Hotel. Doch der in Wahrheit treue Gatte – der lediglich seine Hosenträger seinem ebenso sprachgestörten wie umtriebigen Neffen geschenkt hatte – glaubt an eine Verwechslung und schickt einen Stellvertreter ins Hotel.

Georges Feydeau hat 1907 mit FLOH IM OHR eine der turbulentesten Verwechslungskomödien der Theatergeschichte geschrieben, in deren Fortgang ein rasend eifersüchtiger und schießwütiger Ehemann, ein Doppelgänger von  Chandebise, ein wildgewordener Engländer und ein Drehbett für heillose Verwirrung sorgen. Ein Meisterwerk der Boulevard-Komödie aus der Zeit der Belle Époque.

  • INSZENIERUNG: Irmgard Lange* >>
  • BÜHNE: Volker Walther* >>
  • KOSTÜME: Helga Leue* >>

  • BESETZUNG:
    Tobias Graupner >>, Mattes Herre >>, Oliver Jacobs >>, Michael Laricchia >>, Edgar M. Marcus* >>, Sebastian Mirow >>, Rosalinde Renn* >>, Max Ruhbaum >>, Fritz Peter Schmidle* >>, Constanze Weinig >>, Hans-Georg Wilhelm >>, Tina Wilhelm >>

PRESSESTIMMEN:

"Es dreht sich das Lotterbett, die Leute sind überdreht, abgedreht, verdreht und manchmal dreht sich alles im Kopf, bei diesem rasenden Wechsel. [...] Regie und Dramaturgie heizen die Spielfreude der Darsteller an, die sich wie im Galopp einer Schnellpolka zu immer kühneren Figuren steigern. Die Dialoge, Slapsticks, Gags und Gesten sitzen punktgenau. Bei "Floh im Ohr" kann man sich schlapp lachen bis zum Seitenstechen." Gisela Brüning, BT

GÄSTEBUCH:

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Ein treuer Abobesucher

"Fröhliche , heitere Unterhaltung, total unterhaltsam, der Eindruck entsteht, dass jeder Schauspieler die Rolle spielen durfte, welche er schon immer mal spielen wollte. Perfekte Punktlandung!"