HYDE/JEKYLL (UA)

von Stephan Teuwissen nach Robert Louis Stevenson

Großbritannien, 1887. Während in London die Polizei seit Monaten vergeblich nach einem brutalen Frauenmörder sucht, plagen den hinzugezogenen schottischen Experten Dr. Henry Jekyll unheimliche Ahnungen. Ist dieser Verbrecher ein Zeichen der Zeit, ein Vorbote für böse Ereignisse? In Edinburgh sorgt derweil Edward Hyde für Unmut bei den Bewohnern. Er durchschaut die Leute, spricht ungehemmt ihre intimsten Geheimnisse aus und bringt so ihre verborgenen Seiten zutage.Stephan Teuwissen bedient sich in seinem neuesten Stück diverser Motive der berühmtesten Doppelgängergeschichte der Weltliteratur. Anders als bei Stevenson liegt der Fokus des Schweizer Autors aber nicht auf der doppelten Natur eines Einzelnen, sondern auf der Doppelseitigkeit, die uns allen eigen ist. Verstörend aktuell (und doch unterhaltend) ist das Stück, insofern die Masse nach einem Schuldigen für ihre Verwirrungen sucht – und sehr schnell einen findet.

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Spiegelfoyer statt.

  • INSZENIERUNG: Mélanie Huber* >>
  • BÜHNE: Demian Wohler* >>
  • KOSTÜME: Eva Krämer

  • BESETZUNG:
    Mattes Herre >>, Nadine Kettler >>, Catharina Kottmeier >>, Michael Laricchia >>, Anne Leßmeister* >>, Lilli Lorenz >>, Sebastian Mirow >>, Max Ruhbaum >>

PRESSESTIMMEN:

"Stephan Teuwissens neues Stück "Hyde/Jekyll" nach Robert Louis Stevensons legendärer Novell "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" gibt dem Zuschauer (...) bis zum Schluss Rätsel auf. (...) Jeder [die Figuren] scheint irgendwie verrückt zu sein - unter Demian Wohlers nebelverhangener Brückenbaustelle, wo die Moderne mit lautem Einsenbahngetöse hereinbricht." Badisches Taglbatt

"Die Bühne ist spärlich beleuchtet. Schatten fallen, Nebel wabert. Umgeben von Gerüsten, ragt ein Stahlbetonbauwerk in die Höhe, unförmig und unfertig. Im Kontrast dazu stehen opulente Kostüme, die perfekte Silhouetten schaffen. (...) Im Bühnenbild von Demian Wohler und mit den Kostümen von Eva Krämer legt Regisseurin Mélanie Huber einen üppigen Bilderbogen voller Bezüge auf die Viktorianische Zeit aus." Badische Neueste Nachrichten

"Die geschlossene Leistung des Ensembles und die albtraumhafte Atmosphäre sind allemal gut für einen schaurig-schönen Theaterabend." Badische Neueste Nachrichten

 

 

GÄSTEBUCH:

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