LA TRAGÉDIE DE CARMEN

Oper von Marius Constant, Jean-Claude Carrière und Peter Brook, Bearbeitung nach Georges Bizet, Meilhac und Halévy, Prosper Mérimée

Don José liebt Carmen. Doch diese liebt vor allem ihre Unabhängigkeit. Als sie dem furchtlosen und erfolgreichen Escamillo begegnet, entwickelt sich ein fatales Eifersuchtsdrama - mit tödlichen Folgen...

Bei der Uraufführung 1875 schockierte Georges Bizets letzte Oper Carmen das Pariser Publikum. Vor allem die realistische Schilderung eines Außenseiter-Milieus sowie die gesellschaftliche Grenzen überschreitende Freiheitsliebe der Protagonistin erregten die Gemüter. In der 1981 entstandenen Kammerfassung reduzierte der englische Starregisseur Peter Brook die Geschichte auf ihren Kern und die zentralen Figuren, die Bizet musikalisch ausdrucksstark und facettenreich charakterisierte. Wie durch ein Brennglas wird die Geschichte mit wenigen Figuren und einer von Spannung und Leidenschaft geprägten starken Atmosphäre erzählt.

Die junge Regisseurin Sofia Simitzis verlegt die Geschichte der eigenwilligen jungen Frau Carmen nun in eine heutige Kunstszene. Carmen ist nicht mehr femme fatale, sondern vielmehr eine freiheitsliebende femme revolté, die selbstbewusst und mutig für ihre Rechte kämpft - auch wenn sie selbst dafür das ein oder andere Recht von Polizei- und Staatsgewalt brechen muss.

Eine Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung

  • MUSIKALISCHE LEITUNG: Simon Rössler* >>
  • INSZENIERUNG: Sofia Simitzis* >>
  • BÜHNE UND KOSTÜME: Janina Audick* >>
  • VIDEO: Heta Multanen* >>

  • BESETZUNG:
    Céline Akçag* >>, Felicitas Frische* >>, Johannes Grau* >>, Vladislav Pavliuk* >>, Rosalinde Renn* >>, Patrick Schadenberg >>

PRESSESTIMMEN:

Felicitas Frische verleiht mit ihrem gut geführten lyrischen Sopran Micaëla Gewicht. Céline Akcag ist eine vielschichtige Carmen, die in der Tiefe kultiviert bleibt und mit ihren feinen Klangfarben besonders in der Mittellage, aber auch in der warmen Höhe berührt. Badische Zeitung

Der besitzergreifende Don José wird nicht nur der Idee von der freien Liebe, sndern gleich Carmens Leben ein Ende setzen. Aber am Anfang herrscht jugendlicher Übermut, überzeugend verkörpert von den jungen Gesangssolisten. (...) Céline Akcag stellt eine Carmen par excellence dar (...) mit samtweichem Timbre und starker Bühnenpräsenz (...)  Badisches Tagblatt

 

Erfrischend licht und lebendig musizierte ein exzellentes Nachwuchs-Ensemble, die Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Am Dirigentenpult sorgte Simon Rössler für musikalische Transparenz und sichere Fundamente, auch für punktgenaue Einsätze im Graben und auf der Bühne. Deutsche Bühne

GÄSTEBUCH:

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