TERROR

von Ferdinand von Schirach

„Wenn ich jetzt nicht schieße, werden Zehntausende sterben.“ Lars Koch, Major der Luftwaffe, musste sich entscheiden. Er tat es zugunsten eines voll besetzten Fußballstadions und schoss ein Passagierflugzeug ab, das Terroristen entführt hatten und eben dort abstürzen lassen wollten. Nun ist Lars Koch angeklagt, und ein Schöffengericht muss über ihn urteilen: Hat er Mord an den 164 Passagieren des Flugzeugs begangen oder den 70.000 Menschen im Stadion das Leben gerettet? Sachlich und kühl nehmen die Beteiligten des Strafprozesses den Fall auseinander und werfen dabei Fragen auf, bei denen gewöhnliche Wertmaßstäbe versagen: Opfern wir lieber wenige Menschenleben für viele? Wer kann solche Entscheidungen treffen? Kann man einen Einzelnen dafür zur Verantwortung ziehen? Und: Was ist ein Menschenleben wert?

Ferdinand von Schirach, deutscher Strafverteidiger und Schriftsteller, begibt sich mit TERROR erstmals auf das Theater-Terrain und testet dabei dessen Grenzen aus: Die Zuschauer nehmen die Position der Schöffen ein und fällen das Urteil. Die Zuschauer entscheiden, ob Lars Koch verurteilt oder freigesprochen wird.

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Spiegelfoyer statt.

Ihre Meinung ist gefragt: www.facebook.com/tbbterror

Die deutschlandweiten Abstimmungsergebnisse finden sich hier:

http://terror.kiepenheuer-medien.de/

  • INSZENIERUNG: Odette Bereska* >>
  • BÜHNE UND KOSTÜME: Sebastian Ganz >>

  • BESETZUNG:
    Stephanie Brehme* >>, Mattes Herre >>, Oliver Jacobs >>, Catharina Kottmeier >>, Michael Laricchia >>, Geraldine Dolores Navarro >>, Hendrik Pape* >>, Berth Wesselmann >>, Tina Wilhelm >>

PRESSESTIMMEN:

„Die Frage danach, welche Gründe es geben kann, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren, ist so vielschichtig und betrifft so viele Lebensbereiche. Sie fordert den Zuschauer heraus.“ Christine Lenhardt, BT

GÄSTEBUCH:

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar zum Stück.

"Das war das Beste, was ich seit Jahren gesehen habe!"

"Ich hatte einen Jugendlichen, der Theater - trotz vieler Versuche - für todeslangweilig hielt, heute abend gezwungen mich zu begleiten. Er war begeistert."